Hammerkopfschrauben gehören zu den meistgefragten Verbindungselementen in der Photovoltaik- und Solartechnik. Sie ermöglichen eine schnelle, werkzeuglose Montage von Modulen und Komponenten auf Montageschienen – ohne Bohren, ohne Schweißen, ohne zusätzliche Hilfsmittel.
In diesem Artikel erklären wir, welche Typen es gibt, welche Normen gelten und worauf Sie als Einkäufer oder Installateur beim Kauf achten sollten.
Was sind Hammerkopfschrauben?
Hammerkopfschrauben sind Verbindungselemente mit einem rechteckigen oder quadratischen Kopf, der sich in die Nut einer Montageschiene einführen und durch eine 90-Grad-Drehung verankern lässt. Das Ergebnis ist eine formschlüssige, kraftschlüssige Verbindung – schnell montiert und bei Bedarf ebenso schnell wieder demontiert.
In der Photovoltaik werden sie eingesetzt um Modulklemmen, Verbindungsteile, Konsolen und weitere Komponenten sicher auf Aluminium- oder Stahlschienen zu befestigen.
Typen von Hammerkopfschrauben für Photovoltaik
Je nach Anwendung und Schienenprofil gibt es verschiedene Ausführungen:
Nach Kopfform:
- Rechteckiger Hammerkopf – Standardausführung für gängige Nutbreiten
- Quadratischer Hammerkopf – für spezifische Schienenprofile
- Ovaler Hammerkopf – für besonders schmale Nuten
Nach Material:
- Edelstahl A2 (1.4301) – Standardanwendungen im Außenbereich
- Edelstahl A4 (1.4401) – erhöhte Korrosionsbeständigkeit, Küstennähe und aggressive Umgebungen
- Verzinkter Stahl – für trockene oder geschützte Anwendungen mit geringeren Korrosionsanforderungen
Nach Gewindegröße:
- M6, M8, M10, M12 – je nach Belastung und Schienenprofil
Welche Normen gelten für Hammerkopfschrauben in der Photovoltaik?
Für den Einsatz in PV-Anlagen sind folgende Normen relevant:
DIN EN ISO 898-1 – Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus Kohlenstoffstahl und legiertem Stahl.
DIN EN ISO 3506 – Mechanische Eigenschaften von Verbindungselementen aus nichtrostendem Stahl – besonders relevant für Edelstahlausführungen im Außenbereich.
DIN EN 1090 – Für tragende Stahlbauteile und Verbindungselemente die in Baukonstruktionen eingesetzt werden. PROTEC Montagetechnik GmbH ist nach DIN EN 1090 zertifiziert.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Hersteller die Konformität mit diesen Normen nachweisen kann – idealerweise durch einen zertifizierten Qualitätsprozess nach ISO 9001.
Worauf sollten Einkäufer beim Kauf achten?
1. Passgenauigkeit zur Montageschiene Hammerkopfschrauben müssen exakt zur Nutgeometrie der verwendeten Schiene passen. Schon wenige Zehntel Millimeter Abweichung können zu Montageproblemen oder mangelnder Tragfähigkeit führen. Fragen Sie beim Hersteller immer nach dem genauen Kopfmaß und der Nutbreite.
2. Material und Korrosionsschutz Für Freilandanlagen und Dachanlagen empfehlen wir grundsätzlich Edelstahl A2 oder A4. Verzinkter Stahl ist nur für vollständig geschützte Innenbereiche geeignet.
3. Zertifizierung des Herstellers Kaufen Sie Verbindungselemente nur von zertifizierten Herstellern – ISO 9001 und DIN EN 1090 sind Mindestanforderungen für den professionellen Einsatz in PV-Anlagen.
4. Serienfertigung vs. Sonderbauteile Für Standardprojekte reichen Serienteile aus dem Katalog. Für spezifische Schienensysteme oder OEM-Projekte empfiehlt sich die Anfertigung nach Zeichnung beim Hersteller.
5. Liefersicherheit und Mindestmenge Gerade bei größeren PV-Projekten ist eine zuverlässige Lieferkette entscheidend. Klären Sie im Vorfeld Lieferzeiten, Mindestmengen und die Möglichkeit zur Lagerbestellung.
Hammerkopfschrauben von PROTEC Montagetechnik
PROTEC Montagetechnik GmbH fertigt und liefert Hammerkopfschrauben für Photovoltaik und Solartechnik – in verschiedenen Ausführungen, Materialien und Gewindegrößen, als Serienteile oder nach Zeichnung.
Alle Produkte sind zertifiziert nach ISO 9001 und DIN EN 1090. Lieferung europaweit und weltweit, Angebot innerhalb von 24 Stunden.



